Neue Impulse für Ihre Auktionsvermarktung

Wer in Zeiten fortschreitender Digitalisierung den Marktanschluss nicht verlieren will, der tut gut daran, sich mit dem Themenfeld der digitalen Transformation im Unternehmen zu beschäftigen. Das gilt auch und in besonderem Maße für Auktionshäuser. Das erscheint zwar zunächst unbequem, wer sich diesem Themenfeld allerdings jetzt offensiv stellt, der wird eminente Wettbewerbsvorteile generieren.

Wir als Marketing-Experten sehen hierfür im Wesentlichen drei Bestimmungsfaktoren:

  • Internationalisierung des Kunstmarktes
    Der Markt für Kunstobjekte und Antiquitäten wird noch internationaler. Das allerdings bezieht sich nicht mehr nur allein auf Top-Objekte. Während der Kunstmarkt in Deutschland seit 2011 rückläufig ist, wächst der Umsatz im weltweiten Auktionsmarkt seit 2012 wieder beträchtlich. Hinzu kommt, dass die Nachfragesituation nach bestimmten Objekten weltweit sehr unterschiedlich ist. Während manche Objekte in Deutschland liegen wie Blei, erfreuen sich dieselben Objekte in anderen Regionen der Erde reissenden Absatzes (Butterscotch lässt grüßen …).
  • Verändertes Medien-Nutzungsverhalten nachwachsender Zielgruppen
    Vielerorts beklagen Betreiber von Auktionshäusern eine Überalterung Ihrer Kundenstämme. Während angestammte Einlieferer und Bieter zunehmend „wegsterben“ rücken kaum junge Kunden nach. Begründet wird dies häufig mit veränderten Lebensstilen und immer kurzlebigeren Trends. Vielleicht aber greifen solche Erklärungsversuche einfach zu kurz. Aus unserer Beratungserfahrung heraus wissen wir, dass auch junge Menschen für Auktionen begeisterungsfähig sind. Man muss sie nur richtig ansprechen und vor allen Dingen muss man sie erreichen. Und das gelingt kaum mehr über gedruckte Kataloge oder Anzeigen in Ihren regionalen Medien. Das gelingt nur mit Hilfe digitaler Vermarktungsinstrumente wie etwa Social-Media.
  • Klassisches Marketing greift immer weniger
    Die Instrumente des klassischen Marketings greifen immer weniger. Zwar erreichen Sie Ihre angestammte Klientel noch immer über gedruckte Kataloge und Auktionsankündigungen, allerdings wird dieser Personenkreis immer kleiner. Zwar publizieren die meisten Häuser Ihre Kataloge mittlerweile online auf ihren Webseiten und bieten auch ihre Objekte im freien Verkauf dort an. Allerdings weisen nur die wenigsten Webseiten die für nachhaltige Erfolge notwendige Professionalität auf. Dies bezieht sich sowohl auf die Objektpräsentation und die Benutzerführung, als auch auf zeitgemäße Funktionalitäten wie etwa eine Warenkorbfunktion mit Anbindung an Internetzahlungs- und Logistiksysteme. Viele Webseiten auch größerer Auktionshäuser muten deswegen etwas postmodern bis archaisch an.

Zeitgemäßes Marketing folgt heute ganz eigenen Gesetzmäßigkeiten und vollzieht sich weitestgehend digital.

Das größte Problem besteht allerdings darin, dass effektives digitales Marketing völlig neue Kompetenzen im Unternehmen erfordert, die in den meisten Teams nicht vorhanden sind und kaum vorhanden sein können. Zu komplex ist auch dieser Bereich und ohne Spezialwissen kaum zu bewältigen.

Und auch die Betriebsorganisation von der Warenwirtschaft bis zur Versandlogistik muss auf den Prüfstand gestellt werden, will man reibungslose Konsistenz und Schlagkraft sicher stellen.

Strukturellen Wandel als Chance begreifen

Vielen Unternehmen fällt es schwer, den Ansatz zu finden, um den digitalen Wandel anzustoßen. Denn das bedeutet auch, mühselig etablierte Prozesse in Frage zu stellen und ggf. neu zu erfinden. Ein wichtiger Aspekt besteht darin, auch die Mitarbeiter mitzunehmen, die Veränderungen nicht immer aufgeschlossen gegenüber stehen.

Dabei ist der digitale Wandel kein Hexenwerk und kann in mehreren Schritten eingeleitet und umgesetzt werden. Das grundsätzliche Ziel besteht darin, relevante Informationen jederzeit für interne und externe Partner bereit zu stellen und Flexibilität zu gewinnen, um schnell auf Marktentwicklungen reagieren zu können. Es gilt, Reibungsverluste und Redundanzen zu reduzieren.

Die Digitalisierung wirkt folglich wie ein Turbo, dessen Aufgabe darin besteht, Ihre Geschäftsprozesse auch unter Kostengesichtspunkten so effektiv wie möglich auszugestalten und damit zu beschleunigen. Sie gewinnen mehr Zeit für die wirkungsvolle Vermarktung Ihrer Auktionen – darin besteht der eigentliche Wettbewerbsvorteil.

Beratung in Anspruch nehmen – wie läuft das ab?

Jedes Unternehmen benötigt individuelle Lösungen. Und Marketing ist bekanntlich zunächst Arbeit am Produkt. Das bedeutet, dass die betrieblichen Strukturen zunächst auf ihre Leistungsfähigkeit hin überprüft werden müssen, um Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen ableiten zu können. Die Bestandsanalyse kann umfassen:

  • Betriebliche IT, Warenwirtschaftssystem
  • Einlieferungsakquisition und Einlieferungsprozess
  • Bearbeitungsprozesse Katalogisierung, Recherche, Schätzung, Beschreibung, Foto, Film
  • Herstellungsprozess Drucksachen, Kataloge, Auktionsankündigung
  • Lager- und Logistikkonzept, Retourenmanagement
  • Bearbeitungsprozesse Online-Kataloge und Verteilung (Portale, Social-Media)

Die Zielsetzung besteht darin, Optimierungspotenziale aufzuspüren, um Ihre betrieblichen Prozesse schlanker, effektiver und damit schneller und kostengünstiger zu machen.

Hinzu kommt die Überprüfung Ihrer Kostenstrukturen im Einkauf, etwa wenn es um die Produktion Ihrer Kataloge und Drucksachen geht.

Wenn Sie genauere Informationen über unsere Methoden und Arbeitsweise benötigen, nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. Wir besuchen Sie gern für einen unverbindlichen und kostenlosen Informationstermin.